Der Nabel der Welt

„African Girl“, © Juergen Jotzo/pixelio.de
„African Girl“, © Juergen Jotzo/pixelio.de

Ich tanze African Dance, weil es mich erdet. Und Belly Dance, weil es mich verbindet. Mit mir selbst. Mit anderen. Der Welt … dem Universum … ganz, ganz große Kinesphäre 💙

Tanzen öffnet einem auch schnell eine klare Sicht auf Mann-Frau, Weiblichkeit-Männlichkeit, Yin-Yang … wie man es benennen mag …

Jede Frau, die mit Füßen stampft, Hüften wiegt und Shimmys schwingt, verändert sich selbst. Weil sie durch das Tanzen ganz natürlich alte Energie los wird und neue kreiert … Das schafft Zugang … zu ihrem Körper … ihren Gefühlen … ihrem Herz … ihrer Seele … zu Achtsamkeit, Bewusstheit und Bewusstsein.

Frauen, die auf ihren Bauch hören, sind in ihrer Mitte. Wissen, um seine Unendlichkeit: Liebe, Leben, Freude, Heilung, Frieden, Weisheit, Leichtigkeit … und ganz viel Vertrauen. Nicht umsonst ist der Bauch rund, hat keinen Anfang und kein Ende: „Du bist der Nabel der Welt“, hat ein Mann mal zu mir gesagt. „Fange an, auch so zu leben.“ (Danke!💛)

Nach knapp drei Jahren Bauchtanz-Training fühle ich, was er meint. Vielleicht haben Frauen vergessen, was Weiblichkeit ist. Dass sie heilig ist und vollkommen – so wie sie ist. Mit all ihren Rundungen und in all ihren Formen. Weshalb sie sich auch nicht zu messen braucht. Nicht mit der Weiblichkeit anderer Frauen und schon gar nicht mit einer falsch verstandenen Männlichkeit.

Der Dalai Lama hat einmal gesagt, dass es die westlichen Frauen sein werden, die die Welt retten. Ich halte das für möglich. Dafür müssen wir einfach nur tanzen … und singen. 💃🏻

Hier: Puls des Friedens, Wo/Men’s Peace March, 2. Juni 2018 in Berlin

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Wie ich mich auf Diät setzte

„Weniger ist mehr“ … für mich mittlerweile mein Mann-Frau-Mantra. Hat ein wenig gedauert, bis ich das verinnerlicht habe.

Weniger machen, kann als Frau bedeuten … nicht die Kinokarten zu besorgen, nicht den Tisch zu reservieren … und nicht und auf keinen Fall nach einer Nacht anzurufen. Sonst hat der Mann keine Chance mehr, aktiv zu sein. Wenn du ihm trotzdem alles abnimmst, macht er arglos weniger. Und du kannst davon ausgehen, dass du ihm genau das später einmal vorwirfst.

Mit Tanztraining fand ich zurück zu meinem Wohlfühlgewicht
Mit Tanztraining fand ich zurück zu meinem Wohlfühlgewicht

Bei mir war es der Maximalvorwurf: Ich bin doch nicht deine Mutter! Vor diesem Moment kam die große Unlust. Ich fand ihn nicht mehr anziehend, ich fand mich nicht mehr schön. Wie auch? Bei den verqueren Rollen? Daneben gab es dieses Gefühl: Ich mag mich in dieser Beziehung nicht. Ich mag mich einfach nicht. Ich mag mich nicht.

Zucker statt (Selbst)Liebe. Ich nahm zu. Meine Zusatzkilos aber retteten mich. Irgendwann waren diese nicht mehr zu übersehen: Ich ging auf Diät und nahm wieder ab.

Weniger Schokolade. Mehr Tanzen. Auf Altgriechisch bedeutet „diaita“ Lebensweise. Die Ausgewogenheit bestimme ich jetzt täglich neu. In meinem Rhythmus. 🎶